Münsterland-Tour rollt wieder - Sparkassen-Vorstände informieren über Rundfahrt

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 Informierten über die 5. Sparkassen-Münsterland-Tour (v.l.): Die Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Markus Schabel (Sparkasse Münsterland Ost), Wilhelm Holtrup (Sparkasse Beckum-Wadersloh), Karl Derikartz (Kreissparkasse Steinfurt) sowie Rainer Bergmann und Rudolf Wegmann (Radsportinitiative Münsterland) und Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland.
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Münster, 12. August 2006. Weltklasse der Juniorenradsportler im Münsterland: In diesem Jahr bietet die Sparkassen-Münsterland-Tour die Gelegenheit zur Revanche. Nur eine Woche nach den Weltmeisterschaften im belgischen Spa treffen sich die besten Juniorenradsportler der Welt in Ahlen, Beckum, Coesfeld und Ibbenbüren wieder, um eventuell offene sportliche Rechnungen zu begleichen. Dazu bietet die Juniorenrundfahrt, durch den internationalen Radsportverband UCI erneut in die UCI-Kat. 2.1 eingestuft, ausreichend Gelegenheit. Von technisch anspruchsvollen Rundkursen über ein schweres Zeitfahren bis zur Etappe für die Kletterspezialisten ist alles dabei.
Erneut bereiten die Organisatoren mit vereinter Unterstützung der Sparkassen Münsterland Ost, Westmünsterland, Beckum-Wadersloh sowie der Kreissparkasse Steinfurt dem nationalen wie internationalen Nachwuchs gleichzeitig eine hervorragende Bühne, sich einem fachkundigen und begeisterten Publikum zu präsentieren. Entsprechend groß ist die Resonanz. Mittlerweile liegen Meldungen aus neun Nationen für die Sparkassen-Münsterland-Tour vor.
Dass die Rundfahrt gleichzeitig ein erstklassiges Sprungbrett ist, hat zuletzt Dominik Roels bewiesen. Der Sieger des Jahres 2005 fuhr anschließend bei den Weltmeisterschaften im Zeitfahren auf Platz fünf und holte sich - nicht zuletzt dank seiner Empfehlung beim Sparkassen-Münsterland-Giro - in diesem Jahr im Trikot des Nachwuchsteams von Wiesenhof-Akud den Titel des Deutschen Meisters der U23. Damit reiht sich der Kölner nahtlos in die lange Liste prominenter Radprofis ein, die sich als Nachwuchsfahrer auch bei der Juniorenrundfahrt im Münsterland in die Start- und Siegerlisten eingetragen haben.
Der Tour-de-France-Dritte Andreas Klöden war ebenso dabei wie Stefan Schumacher - zuletzt zweifacher Etappensieger und Träger des rosa Trikots beim Giro d’Italia. Tour-Etappensieger von Bradley McGee bis Thor Hushovd sammelten im Münsterland ebenso Erfahrungen wie der ehemalige Saeco-Profi Christian Wegmann aus Münster oder die heutigen Gerolsteiner-Profis Ronny Scholz, Sebastian Lang, David Kopp oder Matthias Kessler von T-Mobile und Björn Schröder vom Team Milram.
Damit diese Liste weiter wächst, kann sich die federführende Radsportinitiative Münsterland seit einigen Jahren auf eine enge und perfekte Zusammenarbeit mit den Radsportvereinen der Etappenstädte sowie der gesamten Region und auf sportbegeisterte Partner und Sponsoren verlassen. „Ohne Sponsoren geht nichts, aber ohne Menschen, die begeistert mit anpacken und das ganze in ihrer Freizeit organisieren geht genauso wenig“, macht Rudi Wegmann, Organisationsleiter der Sparkassen-Münsterland-Tour deutlich.  „Nachwuchsfahrer haben jede Unterstützung verdient“ - Grußwort von Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland-Ost

„Ich werde immer wieder gefragt, ob man denn nach den Ereignissen der Tour de France den Radsport als Sponsor noch unterstützen kann. Meine Antwort darauf lautet: Gerade jetzt! Gerade jetzt haben diejenigen, die sauber ans Ziel kommen, jede Unterstützung verdient, anstatt für alle Übeltäter in Sippenhaft genommen zu werden. Gerade jetzt signalisieren wir Sparkassen den Nachwuchs-Fahrern im Radsport, dass wir sie nicht fallen lassen, nur weil andere gefallen sind.
Ich meine: Wenn sich im Radsport was ändern soll, dann müssen die Freunde im Sattel bleiben, damit die Ehrlichen gewinnen können. Radsport fasziniert – und das wissen insbesondere die radverliebten Münsterländer. Deshalb auch in diesem Jahr die Münsterland Tour und deshalb gerade auch in diesem Jahr erstmals der Münsterland-Giro am 3. Oktober.
Ich will aber nicht verhehlen, dass der Radsport mehr braucht als ehrliche Sportler, treue Sponsoren und begeisterte Fans am Straßenrand. Die wahren Sportler unter den Fahrern brauchen jetzt auch Hilfe und Unterstützung von einem engmaschigen Kontrollsystem, das dafür sorgt, dass sich ehrliches Training auszahlt.
Und so wünsche ich allen Teilnehmern, dass der im Fußball so bekannt gewordene 12. Mann im Radparadies Münsterland in diesem Jahr wieder für eine einzigartige Stimmung sorgen wird. „Radsportler zu Gast bei Freunden“ - dieses Motto adoptieren wir gerne für die Münsterland-Tour. In diesem Sinne bin ich zuversichtlich, dass wir uns auf eine tolle Publikumsresonanz und beeindruckende sportliche Leistungen freuen dürfen.“ 
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