Fazit zur Tour 2008: „Ich habe bisher nur positive Reaktionen gehört“

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 Die Tour auf dem Kirchplatz in Wadersloh. Foto: Stefan Schwenke
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Sünninghausen, 26. Juni 2008 (sts). Es klang wie eine Bewerbung: „Bis zum nächsten Jahr?“ Theo Westhagemann, Bürgermeister von Wadersloh, wollte offenbar am liebsten mit der Planung für 2009 beginnen, als die letzten Absperrgitter der zweiten Etappe der Sparkassen-Münsterland-Tour noch gar nicht abgebaut waren. „Ein unglaubliches Erlebnis“, bescheinigte er den Organisatoren, nachdem sie am Samstag mit der internationalen Junioren-Rundfahrt in Wadersloh Station gemacht hatten. Mit gleich drei völlig neuen Etappen fand die Tour in diesem Jahr erstmals komplett im Kreis Warendorf statt. Oelde, Wadersloh und Sünninghausen waren erstmals mit dabei, präsentierten sich aber auf Anhieb mit einem „unglaublichen Engagement“, wie Rundfahrtleiter Rudolf Wegmann feststellte. „Alle drei Orte hatten ja praktisch keine Erfahrung mit Radrennen, davon hat man aber letztlich gar nichts mehr mitbekommen“, so der Vater von Gerolsteiner-Profi Fabian Wegmann.
Trotzdem hat die Sparkassen-Münsterland-Tour am Wochenende im südlichen Kreis für einiges Chaos gesorgt. Zumindest im positiven Sinne. „Die meisten haben sich wohl einfach gar nicht vorstellen können, wie groß dieses Rennen ist“, hat Sylvia Voss, Geschäftsführerin von Wadersloh-Marketing und Verantwortliche für die zweite Etappe festgestellt. “Als sie gesehen haben, was da alles dran hängt, was hier alles aufgebaut wurde, waren sie schlicht beeindruckt.“
„Ich habe bisher nur positive Reaktionen gehört“, sagt auch Michael Stegt, Verantwortlicher für die Auftaktetappe der Tour von Seiten der Gastgeber vom RSV Schwalbe Oelde, der am Freitag sogar zwei Live-Schaltungen des WDR-Fernsehens von der Rennstrecke vermelden konnte. „Das ist ja letztlich auch alles Werbung und Marketing für unseren Ort“, so Stegt.
Aus Sicht der Fahrer fiel das Fazit ähnlich aus. „Super organisiert“, bescheinigte Bundestrainer Helmut Taudte für sein Team um Gesamtsieger Jakob Steigmiller. Nur etwas breitere Straßen hätte sich Steigmiller gewünscht. „Radrennen auf diesen Straßen, das ist ganz schön anstrengend“, so der 18-Jährige. 
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