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Startseite » Nachrichten » 2008 » Jasmin und Lena: Den Dresscode immer im Griff
Jasmin und Lena: Den Dresscode der Siegerehrung stets im Griff



Jasmin Hegemann und Lena Hohenhorst, hier bei der Siegerehrung für Robin Reikowski. Foto: Elmar Kremser

Sünninghausen, 25. Juni 2008 (sts). Zur Not gehen sie den Junioren auch vor aller Augen an die Wäsche: Jasmin Hegemann und Lena Hohenhorst, bei der Sparkassen-Münsterland-Tour verantwortlich für die Siegerehrung, müssen schließlich dafür sorgen, dass alles passt. Und wenn die Führenden in den Wertungen für den besten Sprinter, besten Kletterer, besten Fahrer des

jüngeren Jahrgangs und in der Gesamtwertung ihre Trikots überreicht bekommen haben, soll das neue Dress ja vor Fotografen und Publikum auch richtig sitzen.

Hegemann und Hohenhorst gehören zum Team der fast 50 Mitarbeiter, die von Donnerstag bis Sonntag gemeinsam mit mehreren hundert Helfern in den vier Etappenorten die internationale Junioren-Rundfahrt organisiert und umgesetzt haben. Zumindest die beiden 17-Jährigen standen dabei für wenige Minuten an der Seite der Sieger auch mal selbst im Rampenlicht. Den größten Teil ihrer Arbeit haben sie bis dahin aber im Hintergrund längst erledigt.

Trotz Wochenende, der Arbeitstag beginnt gegen sieben. Damit sind die Beckumerinnen noch gut dran, ein Teil des Teams ist zu diesem Zeitpunkt schon eine Stunde vor Ort. Wenn Hohenhorst und Hegemann dazu kommen, gibt's für die anderen erstmal Frühstück.

Danach läuft die Vorbereitung für das Rennen auch im Bereich der Siegerehrung auf Hochtouren. Die Preise müssen sortiert, die Blumen, die die Etappenorte zur Verfügung stellen, müssen gerichtet, der gesamte Bereich der Bühne vorbereitet werden, der ja auch schon für die Einschreibung und Präsentation der Teams und Fahrer benötigt wird. Danach beginnt noch während der Einschreibung die Abstimmung mit den Sponsoren und Ehrengästen. „Zuerst müssen wir natürlich klären, wer ist vor Ort, wer hat kurzfristig abgesagt, wer kommt als Ersatz“, erklärt Hohenhorst. „Dann wird sortiert“, so die 17-Jährige.

Priorität haben bei der Vergabe der Trikots natürlich die entsprechenden Sponsoren. „Also wird der Gesamt-Führende natürlich von den Sparkassen geehrt“, so Hohenhorst, „die Etappensieger aber in der Regel durch die Vertreter der gastgebenden Orte.“

Eine erste Ehrung gibt es dann schon zehn Minuten vor dem Start, wenn traditionell die beste Mannschaft ausgezeichnet wird. „Als Preis gibt es wieder für jeden Fahrer Teddy, das ist im vergangenen Jahr super angekommen“, so Hegemann. Damals hatte die Nationalmannschaft aus Belgien gleich bei drei Ehrungen abgeräumt und schenkten Hohenhorst und Hegemann zwei Bären als Erinnerung.

Erst wenn das Rennen läuft, hat das Duo etwas Pause. Wenn möglich, geht's dann mit einem der Autos der Organisation für ein oder zwei Runden auf die Strecke. „Wir wollen ja auch was vom Rennen sehen“, so Hohenhorst. Während der letzten Runden werden dann die Gäste gebrieft, damit während der Ehrung jeder weiß, was er zu tun hat. Und zum Finale stehen die beiden schließlich schon wieder in der zweiten Reihe, um wenige Minuten später an der Bühne alle Gäste zu empfangen, die Anwesenheit der erforderlichen Fahrer zu prüfen und endlich den Ehrengästen auf der Bühne die Preise und Trikots anzureichen. Nur die Küsschen geben die 17-Jährigen selber. „Immer drei“, erklärt Hohenhorst. Das wird den Fahrern zur Not noch auf dem Podest ins Ohr geflüstert - damit es keine Unfälle gibt.

Wenn das Trikot sitzt und glattgezogen ist folgen Hymne und Fototermin, dann läuft die Umtauschfrist. „Wir wissen ja vorher nicht, in welcher Größe der Fahrer sein Trikot auf der nächsten Etappe fahren will, also haben wir immer alle Größen dabei“, sagt Hohenhorst.

Im Sonderfall, dass zum Beispiel der Führende der Gesamtwertung auch noch in der Bergwertung führt, muss anschließend auch noch der Zweitplatzierte dieser Wertung versorgt werden. „Der Spitzenreiter bekommt zwar beide Trikots überreicht, aber er kann ja schlecht im Rennen beide tragen“, so Hohenhorst.

Anschließend wird aufgeräumt und wenn die Fahrer längst geduscht beim Essen sitzen, ist mit der Manöverkritik die Etappe auch für Hegemann und Hohenhorst vorbei.


     




Die Sponsoren:

 
                 
 
       


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