Schwere Etappen und Volles Programm: Die Verantwortlichen blicken auf die Tour '08

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 Daniel Westmattelmann, Rudolf Wegmann, Wilhelm Holtrup, Wolfram Gerling, Johannes Hohenhorst und Uwe Denkert freuen sich auf die Sparkassen-Münsterland-Tour.
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Beckum, 5. Juni 2008 (sts). Start frei für die heiße Phase: Mit der Pressekonferenz zur Sparkassen-Münsterland-Tour sind die Verantwortlichen der Junioren-Rundfahrt heute in die letzten Vorbereitungen zur Rundfahrt gestartet. Die Stimmung in den Räumen der Sparkasse Beckum-Wadersloh war dabei von großer Vorfreude geprägt: „Wir erwarten außergewöhnliche Etappen. Oelde wird auf jeden Fall fleißig am Rad drehen“, so Wolfram Gerling, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland-Ost. „Ganz großer Dank schon jetzt an die vielen freiwilligen Helfer in den Vereinen, beim Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr, der Polizei, der Städte und Gemeinden und auch den Mitarbeiter der Sparkasse, die in ihrer Freizeit mit anpacken“, verwies Wilhelm Holtrup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Beckum-Wadersloh auf die Teamarbeit, die die Sparkassen-Münsterland-Tour auch hinter den Kulissen prägt.
„Mit drei neuen Etappen haben wir uns eine ganze Menge Arbeit aufgebürdet in diesem Jahr. Aber wir werden trotzdem eine erstklassige Veranstaltung abliefern. Wir können ja gar nicht anders“, so Johannes Hohenhorst, Etappenverantwortlicher der Rundfahrt angesichts des Rückenwindes der Partner und der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den Etappenorten.
„Die Rundfahrt wird in jedem Fall richtig schwer“, schätzt der Ahlener Daniel Westmattelmann, Radprofi beim Team Mapei-Heizomat, der als Junior zuletzt 2005 selbst bei der Sparkassen-Münsterland-Tour unterwegs. Am Mittwoch hatte der 20-Jährige alle Strecken nochmals im Training besichtigt. „Oelde ist auf jeden Fall schwerer als Ahlen. Man wird von Anfang an extrem aufmerksam fahren müssen. Es kann gut sein, dass eine größere Gruppe das Rennen macht und es gleich die ersten Rückstände gibt“, schätzt Westmattelmann. Für die zweite Etappe erwartet der Ahlener dann die Ruhe vor dem Sturm: „Die Favoriten werden sich vor dem Zeitfahren am Nachmittag sicher erstmal ansehen. Vielleicht die Chance für Außenseiter, mit einer guten Etappenplatzierung und als Ausreißer auch in der Gesamtwertung plötzlich vorne mitzumischen.“
Die Entscheidung über das Klassement wird nach Ansicht von Westmattelmann dann am Samstagnachmittag in Beckum fallen. „Eindeutig die schwerste Etappe der Rundfahrt. Der Höxberg ist super schwer, aber auch die restliche Etappe lässt keine Chance auf Erholung. Auch wenn man über den Berg rüber ist, muss man weiter voll fahren können. Wer sich bis oben ausgepowert hat, kann auf dem Weg zurück nach Beckum noch locker eine Minute verlieren“, warnt Westmattelmann. Und auch für die Finaletappe gibt‘s noch keine Tour d‘Honneur: „Die Etappe ist zwar vom Profil her leichter als die Runde in Ibbenbüren, die sonst am letzten Tag gefahren wurde, aber die vielen Anstiege und die engen Straßen machen das Rennen ganz ganz schwer“, schätzt der Ahlener.
„Die Veranstaltung reiht sich ein in ein Programm mit hochkarätigen Veranstaltungen in der Region“, freut sich Sparkassen-Vorstand Wolfram Gerling. „Wir freuen uns, dass wir mit einem Sparkassen-Joint-Venture quasi gemeinsam auf einem Tandem sitzen und eine Veranstaltung unterstützen, von der wir alle profitieren. Es geht für uns auch um unsere regionale Verwurzelung, um das Münsterland als Radregion und um spannende Veranstaltungen für unsere Bevölkerung vor Ort. Wir freuen uns auf ein Fest für die ganze Familie“, so Gerling.
Das haben sich auch die Veranstalter der Radsportinitiative Münsterland fest vorgenommen. „Wir haben zwar schon einen extrem engen Zeitplan, aber wir haben ihn so durchorganisiert, dass in diesem Jahr auch der heimische Nachwuchs mitfahren kann“, so Johannes Hohenhorst. In so genannten „Fette-Reifen-Rennen“ können Kinder sowohl in Oelde als auch in Wadersloh mitradeln. Dafür wird extra eine kleinere Runde abgesperrt. „Da können sich die Junioren schonmal ansehen, was in den kommenden Jahrn an Konkurrenz auf sie zukommt“, so Wolfram Gerling.
In Beckum dürfen die Erwachsenen Rennluft schnuppern. Dort wird ein Hobby-Rennen als Teamzeitfahren ausgeschrieben. Jeweils zu zweit im Teamzeitfahren sollen dort Firmen, Behörden, Vereine oder Freunde auf die Strecke gehen. „Die Wahl des Fahrrades ist dabei frei, ob Hollandrad, Mountain- oder Trekkingbike oder Rennrad, alles ist erlaubt“, so Hohenhorst. Es gebe natürlich eine Zeitnahme und Urkunde, kündigt der Vorsitzende des Radfahrvereins Beckum an. „Aber keine Siegerehrung. Der Spaß steht im Mittelpunkt, nicht der Sieger“, so Hohenhorst. Die ersten Anmeldungen konnte er dabei noch während der Pressekonferenz annehmen. Wolfram Gerling und Wilhelm Holtrup wollen am 21. Juni im Tandem auf die Strecke gehen und ihre Zusammenarbeit auch sportlich unter Beweis stellen.  Etappe 1: Ahlen Etappe 2: Lengerich Etappe 2: Zeitfahren in Reken

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