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Startseite » Nachrichten » 2007 » Tour-Bilanz: „Professionelle Veranstaltung“
Tour-Bilanz: „Professionelle Veranstaltung“



Die „Chaperons“ warten im Ziel auf die zur Dopingkontrolle ausgewählten Fahrer und begleiten sie bis in den Kontrollraum. Foto: Stefan Schwenke

Ahlen, 29. August 2007 (sts). Viel Lob für die Veranstalter: Eine „professionelle Veranstaltung“ bescheinigte Miriam van Es, Chefin der Jury des Internationalen Radsportverbandes UCI, bei der Sparkassen-Münsterland-Tour den Organisatoren und den zahlreichen freiwilligen Helfern. Sie sei beeindruckt, mit welchem Einsatz und auf welchem Niveau diese Rundfahrt organisiert sei, so die Niederländerin.

Ähnlich positiv fiel auch die Rückmeldung aus den Teams aus: „Für den Bereich der Junioren wohl einmalig“, so Dirk Onghema, Sportlicher Leiter des belgischen Nationalteams. Damit dürfte das Rennen mit seinen vier Etappen in Ahlen, Beckum, Coesfeld und Ibbenbüren erneut Maßstäbe gesetzt haben. „Aber wir werden weiter daran arbeiten, noch besser zu werden“, kündigte Johannes Hohenhorst, Chef des Zeitfahrens in Beckum, bereits nach dem Finale der Rundfahrt in Ibbenbüren an. „Stillstand ist Rückschritt, mal sehen, was uns noch so einfällt“, so Hohenhorst weiter. Ähnlich sieht das auch Dieter Kircheis, Organisationsleiter der Etappe in Ahlen: „Ein paar Kleinigkeiten kann man immer noch verbessern“, so der 51-Jährige.

Unterstützung könnte dabei von höchster Stelle kommen. Für das kommende Jahr plant die UCI die Einführung eines internationalen Junioren-Cups, für den man sich im Münsterland unter Umständen bewerben will.

Die Bedingungen für die Aufnahme in eine entsprechende Rennserie erfüllen die Organisatoren schon jetzt. Unter anderem wurde das neue Chaperon-System zur Anti-Doping-Kontrolle bei der Sparkassen-Münsterland-Tour in einer bei den Junioren bisher einmaligen Form umgesetzt. Wie bei der Deutschland-Tour warten dabei Begleiter mit Anzeigentafeln im Ziel auf die Fahrer, die zur Anti-Doping-Kontrolle müssen, und begleiten diese anschließend bis in den Kontrollraum. „Wir wollen absolute Transparenz und kämpfen mit aller Konsequenz für einen sauberen Sport“, so Johannes Hohenhorst. „Dieser zusätzliche Einsatz und diese klare Linie wird aber von unseren Partner und Sponsoren wie von den Aktiven und Zuschauern auch gesehen und anerkannt.“


     




Die Sponsoren:

 
                 
 
       


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